Sehr geehrte Frau Stoss,

inzwischen sind wir schon eine Weile wieder aus Namibia zurück (Gott sei dank ohne Bombentestkoffer) und wollten Ihnen ein kurzes feed back geben.

Wenn man Richtung Süden fahren will ist es allerdings etwas unschön, daß man erst die fast 60 km vom Flughafen nach Windhoek fahren muß, um danach nach Süden aufzubrechen.

Windhoek selbst hätte man bei unserer Route am letzten Tag vor dem Abflug „erledigen“ können. Vor allem, da wir 2006 schon einmal dort waren.

Ansonsten waren Ihre Lodge-Vorschläge alle hervorragend, sowohl Unterkunft wie Verpflegung und insbesondere die Versorgung mit südafrikanischem Wein.

Auch das „überraschende“ Treffen mit unseren Freunden in der Nähe von Sossusvlei hat geklappt, obwohl diese durch eine Umdisposition nicht in der Kulala Lodge, sondern in der neuen Lodge Le Mirage übernachtet haben. Dieses Anwesen ist zwar sehr schön (marokkanisches Flair, paßt nicht ganz in die Gegend), aber Essen und Service haben unsere Freunde überhaupt nicht beeindruckt.

Der Abstecher zum Fischriver Canyon war ein tolles Erlebnis. Hier sollten Sie Ihren Kunden in Zukunft unbedingt festes Schuhwerk ans Herz legen. Insbesondere der Aufstieg aus dem Canyon ist nichts für Verzagte und Couchpotatoes.

In Aus haben wir übrigens ziemlich gefroren bei nachts um die 5 Grad. Aber auch da war vorgesorgt: in unsrer Hütte gab es Bettflaschen, die die Betten angenehm temperierten.

Deutsch Geschichte zum Anfassen gab es in Kolmanskoppe, Lüderitz und in der Burg Duwisib.

Sossusvlei war außerordentlich beeindruckend, einmal durch die Dünenwanderung aus der Kulala Lodge, aber auch durch unseren Flug zur Küste, der das ganze Ausmaß dieser Dünenlandschft gezeigt hat.

In der Etosha hat sich gezeigt, daß ein Besuch im Oktober, also vor der Regenzeit, besser ist als einer nach derselben (März), da die trockene Flora die Tiere an die Wasserlöcher zwingt. Dadurch sieht eine solche Vielzahl, die nach der Regenzeit im Grünen verborgen bleibt.

Also, es war eine tolle Reise, es hat alles bestens geklappt und wir haben viele Eindrücke und Erlebnisse mitgenommen.

Vielen Dank


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