Liebe Frau Stoß, lieber Herr Stoß,

schnell hat es „Plumps“ gemacht, und wir sind aus dem südlichen Afrika schon wieder zurück.

Fast drei Wochen unterwegs in Simbabwe, Botswana und Namibia, ganz zum Schluß im Transit durch Sambia, was ein „echtes“ Stück Afrika- Erlebnis war.

Die Fahrt im kleinen Fährboot über den Sambesi ist unbeschreiblich. Ist man glücklich über den sagenhaften Fluß gekommen, erwarten jeden Ankommenden viele Souvenirs-Verkäufer mit „lockenden“ Angeboten hölzerner Andenken.

Die Lkw- Fahrer haben es viel schwerer, denn die eingesetzten Wagenfähren nehmen immer nur einen der riesigen Laster auf.

Und auf den Straßen beidseits des Sambesi warten vielleicht hunderte auf die Fährpassage, gleichzeitig ein Grenzübertritt zwischen Botswana und Sambia.

Ein Erlebnis, welches einfach zu unserer Reise gehört und den bunten Regenbogen der afrikanischen Erkundungen ergänzte.

Doch zurück zu unserer Safari, deren Beginn im simbabwischen Victoria Falls lag. Die Safarigruppe traf sich, als David Musangu am Abend vor Abfahrt alle begrüßte und die ersten Einweisungen zur Tour erklärte.

Wir sind sehr glücklich, daß David unser Crewleader wurde. Er wohnt in Livingstone und ist als einziger schwarzer deutschsprachiger Reiseleiter bei „Jenmansafaris“ kompetenter und verläßlicher Reisebegleiter.

Fletcher, sein Assistent und Fahrer stieß am Morgen der Abfahrt von Victoria Falls samt neuem 4×4- Bus dazu.

Zehn Safariteilnehmer fanden im für zwölf Fahrgäste ausgelegten speziellen Safaribus komfortabel Platz, dazu das Zubehör, Verpflegung, Gepäck, Zelte, Tisch und Stühle und umfangreiches Küchensortiment, alles wurde verstaut und los ging es.

Unsere Safari führt durch viele Gegenden der Länder, in Nationalparks, zu den Camps, in denen wir übernachteten, mit weiteren geländegängigen Wagen brachen wir zu Game- Drives auf, wurden in Mokoros durch die Wasser des Okavango- Deltas gestagt und trafen auf eine Vielzahl Tiere Afrikas.

Ein besonderes Erlebnis wurden die Nächte am Khwai- River, mitten in der Wildnis, wo die Flußpferde unmittelbar neben unseren Zelten weideten, der Löwe recht nahe brüllte und beim Abendessen Elefanten neben an ihr Abendmahl genossen.

Mr. Bacstone, der Chief des Camps, fuhr uns im Geländewagen an viele Stellen, von denen aus wir die Tiere beobachten konnten.

Eine abendliche Fahrt über Stock und Stein mitten durch den Wald (das ist wörtlich zu nehmen) brachte uns dann zu einem Zusammentreffen mit zwei Löwinnen und einem Löwen, was ein unheimlich starker Eindruck war. Es ist nur schlecht möglich, mit ein paar Worten das Erlebte widerzugeben.

Was die Höhepunkte der Safari waren, ist sehr schwer wertbar. Unvergesslich ist jedoch der Chobe Nationalpark.

 

Die Vielfalt der Tiere, riesige Büffelherden weiden auf den Flächen am Fluß, hunderte Elefanten kommen zum Trinken, Flußpferde und Unmengen Vögel, man kann es einfach nicht fassen.

Am Ende der Safari gönnten wir uns vier Tage Luxus in der Chobe Safari Lodge.

Eine „Oase“ für alle Sinne, vom Balkon unseres Appartements sahen wir gleich eine Elefantenfamilie am gegenüberliegenden Ufer des Chobe (namibianisches Ufer).

 

Durchs Gelände turnten ständig Grüne Meerkatzen, Warzenschweine, Paviane und viele andere kleinere Tiere.

Zu unserem Arrangement gehörten mehrere Aktivitäten, zu denen auch privat geführte Game- Drives und Bootstouren auf dem Chobe zählten. Die Führer fragten stets nach unsren Interessen.

Und: wir hatten Glück, in dem wir einen Leoparden entdeckten, Zeugen eines Kampfes zweier Flußpferdbullen wurden usw. Mehr konnten wir uns eigentlich nicht wünschen.

Karin und Kai Stoß haben uns auch für diese Reise ins südliche Afrika ausgezeichnet beraten und die Safari sehr gut vorbereitet.

Afrika wirkt wie ein Virus, wir werden nicht zum letzten Mal auf dem Kontinent gewesen sein.

Herzlichen Dank an alle, ob in Simbabwe, Botswana, Namibia und Sambia oder hier in Dresden bei KALAHARI, die dafür gesorgt haben, daß unsere Reise zu einem schönen Erlebnis wurde!

Anni und Matthias Mai – Dresden


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