Liebe Frau Stoß, lieber Herr Stoß,

herzlichen Dank für die Grüße und die Flasche Rotwein. Uns hat es sehr gefreut, dass Sie sich auf diesem Wege bei uns für die Buchung der Reise bedankt haben.

Wir hatten einen sehr schönen Urlaub- der zwar in der Regenzeit stattfand, aber dafür ein Namibia bot, das blühend und grün war. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich da wir ja auch an der Skelett Coast entlang gefahren sind.Nun zu unserer Reise:

der Transfer und die Übernahme der Autos waren unproblematisch und wurde zwar mit Verzögerung- wegen der Entscheidung welche Versicherung am besten und günstigsten ist- von uns bewältigt.

Die ersten Stationen Ai Aiba (familiär und netter Service, Martin- auch kompetenter Tourenführer) und Cape Cross (sehr hübsch und auch netter Service, schöne Zimmer) waren schnell erreicht. Hatten zwar schon den ersten Reifenplatten, aber wir hatten ja noch 3 Reifen. An der Tankstelle von Hentisbaai hatten wir versucht den Reifen zu reparieren aber die Felge war gebrochen.

Die Strecke von Cape Cross nach Camp Kipwe wurde uns dadurch erschwert, dass wir an der Küste keine Tankstelle nach dem letzten Tankstopp in Hentiesbaai gefunden haben und die Strecke bis Camp Kipwe auch keine Tankstelle lt. Karte anzeigte. Auch ein Anruf im Camp Kipwe ergab, dass wir einen Umweg nach Palmwag in Kauf nehmen mussten, damit wir wieder hin- und zurück von Camp Kipwe zum Grootberg kamen.

Leider hat uns kurz vor Palmwag ein derartiges Gewitter überrascht, das im Nu die Flüssen ansteigen lies. Wir haben dann noch tanken können, aber der Weg zurück war uns durch das reißende Wasser im Fluss vor Palmwag versperrt.

Wir haben uns dann entschlossen in Palmwag zu übernachten- ein Segen gab es da eine Lodge, die akzeptabel war. So haben wir nur 1 Nacht in Camp Kipwe übernachten können, was sehr schade war, denn die Lodge war von der Einrichtung und dem Service die Beste Lodge nach Onguma Bush Camp. Dann sind wir auf den Grootberg. Leider haben wir nur am Tag der Anreise den grandiosen Blick genießen können.

Der folgende Tag und der nächste Morgen der Abreise waren leider geprägt durch Nebel, Nebel und Regel. Wir haben eine Elefantensafari 9 Stunden durch die weite Landschaft gemacht. Leider haben wir keine Elefanten gesehen, aber dafür Land und Leute kennengelernt und die grünen “worms”. Das war nicht schlimm mit den Elefanten, die Farmen, die angesteuert wurden, um zu fragen, ob Elefanten gesehen worden sind, waren mit den Kindern und Frauen viel interessanter.

Von Grootberg ging es dann zum Dolomite Camp. Die Lage der Lodge ist sehr, sehr schön, aber der Service und die Bedienung beim Abendessen und Frühstück lies wirklich zu wünschen übrig. War die schlechteste Lodge im Hinblick auf Kundenorientierung. Zudem war die geführte Tour ausgebucht, die wir gerne schon von Deutschland aus buchen wollten. Das war Pech, aber eigentlich auch nicht, da wir auf eigene Faust los sind und im Gegensatz zu der geführten Tour doch tatsächlich 2 Elefanten getroffen haben. Alles hat auch gute Seiten!!

Im Halali Camp angekommen, waren wir sehr gut untergebracht- der Service war erfrischend freundlich und beim Frühstück auch vielseitig.

Das absolute High Light war natürlich Onguma Bush Camp- wir waren allein dort – zu viert- mit 1 Koch und 3 Servicekräften. Wir wurden wie Könige bedient!! Das war auch egal, dass wenig Tiere am Wasserloch waren- aber die Nacht war wirklich aufregend wegen der Geräusche, wie Hyänen, die man nicht kannte. Super schön war es dort und erholsam- Da hätten wir gerne das nächste Mal 2 Nächte verbracht.

Die Frans Indongo Lodge war ok. Eigentlich braucht man da keine 2 Nächte- waren auf der Geparden Farm, und ansonsten ist da nur was zu sehen, wenn man noch fast 80 km rumfährt. Das hätte mit 1 Nacht gereicht.

So dann war die Reise auch schon zu Ende. Den Abend vor dem Abflug waren wir im Nice- auch immer empfehlenswert. Den Abschluss vor dem Abflug haben wir bei dem Schweizer im Gatemann mit leckerem Essen gemacht. Am Tag des Abflugs waren wir mit einer Frau aus dem Ministerium, die mein Mann kennt, in Katutura. Das hat uns nach dem vielen Luxus und dem guten Essen wieder auf den Boden der Realität gezogen. Das ist eigentlich der realistische Blick auf Namibia.

Es war wirklich eine sehr schöne und gut organisierte Reise. Vielen Dank dafür.

Unser Tipp: Vielleicht muss man das Tankproblem nochmal in der Reisebeschreibung ausdrücklich hervorheben- wann man doch wo tanken sollte.

Trotz der wenigen Schwierigkeiten wegen des Regens haben wir immer gute Laune gehabt und haben die grüne Landschaft genossen.

Wir möchten uns nochmal herzlich bedanken für Ihre Mühe des Organisierens. Ganz sicher werden wir nicht das letzte Mal mit Ihnen reisen. Bis dahin alles Gute.

Mit besten Grüßen
Ihre C.B.


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