+49 (0) 351 / 8105345       +49 (0) 177 / 6313632       safaris[at]kalahari-afrika.de    

Liebe Frau Stoß, liebes Team von Kalahari!

zunächst herzlichen Dank für das nette „Willkommen wieder zu Hause“-Päckchen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, zumal wir den Pinotage auf unserer Reise kennen und schätzen gelernt haben ;-). Nun heben wir uns die Flasche noch ein wenig auf, um dann bei Gelegenheit das Urlaubsgefühl noch mal aufleben zu lassen.

Um es vorweg zu nehmen: Sie hatten uns nicht zu viel versprochen, wir hatten eine wunderbare Reise voller toller Eindrücke und Erlebnisse. Die Reise war perfekt organisiert. Flüge, Mietwagen und alle Unterkünfte haben tadellos geklappt, wir hatten unterwegs keinerlei Probleme.

Wir berichten mal etwas der Reihe nach, um Sie an unserer Erfahrungen teilhaben zu lassen:

Im Addo Elephant National Park haben wir unglaublich viele Elefanten gesehen, und viele andere Tiere. Leider keine Löwen, davon gibt es nur noch neun im ganzen Park und es war die berühmte Nadel im Heuhaufen. Die Unterkünfte waren zwar vergleichsweise einfach, aber völlig i. O. und sauber und hatten alles, was man zur Selbstversorgung braucht. Wir hatten eine „Doppelhaus“ gemeinsam mit den noch Mitreisenden aus unserer Familie, das war sehr cool, weil kurze Wege und gemeinsame Mahlzeiten möglich waren. Wir fanden es auch von Vorteil, direkt im Park zu wohnen, weil man dann einfach jederzeit rein und raus fahren kann, wie man gerade Lust hat. Wie es überhaupt toll war, dass man den Park mit eigenem Auto erkunden kann. Wir hatten eine geführte Sonnenaufgangs-Safari gebucht und waren etwas enttäuscht, weil wir einen nebligen Morgen erwischt hatten (konnte keiner ahnen bzw. waren wir nicht auf die Idee gekommen die Wettervorhersage zu checken) und wir die gleichen Wege gefahren sind, die wir eigentlich schon kannten. Aber der Ranger war sehr witzig und hat uns noch einiges Wissenswertes erzählt. Der Laden im Addo Park hat zu 90 % Souvenirs, das Angebot an Lebensmitteln war dagegen etwas „ausgesucht“ – Milch z. B. sahen wir in den drei Tagen nie, insofern sollte man wirklich außerhalb Lebensmittel einkaufen, das hatten wir auch gemacht, wir haben nichts vermisst. Drei Tage reichen für den Park gut aus, am dritten Tag nachmittags meldeten unsere Kinder „Eisbär auf drei Uhr!“, „Känguru auf elf Uhr!“ – da war wohl eine gewisse Sättigung eingetreten.

Die luxuriöse Fernery Lodge haben wir sehr genossen, hier hatten wir leider auch mal ein paar kühlere Tage mit Regen, aber da schwitzten allerdings zu Hause schon alle. Neben dem hervorragendem Essen wird uns hauptsächlich die atemberaubende Natur der Garden Route in Erinnerung bleiben. Etwas schade war dass die angrenzten Grundstücke an die Fernery Lodge Pinien-Monokulturen waren mit Clear-Cutting Methode. Wie wir gelernt haben, war gegen 1900 der Urwald bis auf ein paar Streifen (jetzt die Nationalparks) völlig abgeholzt und man holte dann Karlifornische Pinien ins Land für die Holzwirtschaft. Und so fuhr man auf dem Weg zur Lodge durch Waldstücke nur aus Pinien in gleicher Höhe und dann über frisch gerodete Flächen wo schon die Setzlinge der nächsten Generation neben den Baumstümpfen wuchsen.

Im Tsitsikamma Nationalpark hatten wir uns etwas verschätzt, wieviel Wanderung wir schaffen, das war unser Fehler. Auch wollten wir den Eintritt nur an einem Tag zahlen, das nächste Mal würden wir vorher genauer überlegen, in welche Nationalparks wir gehen und durchrechnen, ab wann sich eine WILD-Card lohnt. Außerdem waren wir im „Monkeyland“ und hatten hier eine Führung nur für uns auf Deutsch – fanden  unsere Kinder toll. Und Knysna haben wir auch einen Besuch abgestattet. Was für eine luxuriöse Marina!

Außerdem war es eine super Idee von Ihnen, uns noch nach Oudtshoorn zu schicken. Wir haben die Fahrt über die Berge sehr genossen und die sich verändernde Landschaft (da wird ja durchaus auch mal zwischendurch Hopfen angebaut!). Auch De Zeekoe ließ keine Wünsche offen. Vielleicht sollten Sie wissen, dass hier die „Erdmännchen-Watching-Touren“ nicht für Kinder unter 12 angeboten werden. Wir konnten es verschmerzen, wir hatten Erdmännchen schon im Addo Park gesehen. Wir waren in der Tropfsteinhöhle (gigantisch) und im örtlichen Museum (sehr gut), weil wir auf Straußenfarm keine Lust hatten. Ma Bettys Xhosa und Cultural Experience hatte leider wegen Umbau geschlossen, das war zumindest die Auskunft der Dame von der Rezeption von De Zeekoe. Sehr gemütlich war auch der Abflug von dem kleinen Provinzflughafen in George, da hatte man nicht viel Mühe, sich zu orientieren.

Generell sehr angenehm war, dass wir in der absoluten Nebensaison unterwegs waren (dem Hochzeitstermin im Juli geschuldet). Als nachteilig haben wir empfunden, dass die Sonne sehr zeitig unterging (auch dem Hochzeitstermin geschuldet). Das nächste Mal – ja wir sind infiziert und wollen wieder nach Südafrika reisen in ein paar Jahren! – würde wir auf eine andere Reisezeit orientieren.

Sehr schön war der Kinderreiseführer von „World for Kids“, wir haben unseren Kindern (7 und 9) das Kapitel über die Geschichte des Landes nicht erspart und denken, damit konnten sie einiges besser verstehen, was sie erlebt und gesehen haben. Und auch „Südafrika fürs Handgepäck“ hat uns das Land und die Mensch noch mal näher gebracht. Dieses Buch, insbesondere durch die Kurzgeschichte „Auf Patrouille mit Constable T.“ haben wir viel gelernt.

Wir werden von dieser Reise noch lange zehren, es war ein unvergessliches Erlebnis, vielen Dank nochmal für die tolle Beratung und Organisation und das Rundum-Sorglos-Paket, das Sie für uns geschnürt hatten.

Herzliche Grüße von

Familie S.

Zurück